Schlüsseldienst – Ihr Helfer in der Not

In Deutschland passiert es stündlich, dass der Schlüssel nicht aufzufinden ist oder bei der Nutzung im Schloss abbricht. Gerade nach einem langen Arbeitstag oder einer stressigen Woche sind solche Angelegenheiten ein wahrer Graus, der schnell zur Verzweiflung führen kann.

Sollte kein Zweitschlüssel vorliegen oder jemand zu Hause sein, hat man oftmals keine andere Wahl, als einen Schlüsseldienst zu rufen. Ein Schlüsseldienst kann als Retter in der Not bezeichnet werden. Eine kleine Ausnahme ist, dass ein Schlüsseldienst kommen muss, wenn ein Zweitschlüssel vorliegt aber der vorherige Schlüssel im Schloss abgebrochen ist. Hier kann nichts mit einem zweiten Schlüssel ausgerichtet werden, sodass ein Schlüsseldienst diese Aufgabe übernehmen muss.

 

Die wichtigste Aufgabe vom Schlüsseldienst

Der Name zeigt, was die Hauptaufgabe des Dienstleisters ist. Je nach Anbieter wird ein sogenannter “Notfalldienst” angeboten wie beispielsweise beim Schlüsseldienst Augsburg. Hierbei handelt es sich um das Öffnen von Haus- oder Wohnungstüren rund um die Uhr. Gerade, wenn man abends feiern war, passiert es schnell, dass der Schlüssel verloren geht oder abbricht. Insofern kann der Schlüsseldienst mitten in der Nacht kontaktiert werden, wobei er schnell vorbeikommt.

Natürlich hängt es vom Schlüsseldienst ab, welche Methode er zur Öffnung der Tür anwendet. Die meisten Anbieter haben sich auf eine materialschonende Öffnungsweise spezialisiert, welche das Schloss möglichst gering beschädigt. Allerdings ist das bei teuren Sicherheitsschlössern oder komplizierten Mechanismen nicht machbar. In der Regel wird mit einem speziellen Bohrer an die Arbeit gegangen, um somit den Schließmechanismus der Tür auszuheben. Gerade bei Sicherheitsschlössern kommt es nach dem Schlüsseldienst oftmals vor, dass ein komplett neues Schloss benötigt wird.

 

Ausweis und Co. bereithalten

Natürlich darf ein Dienstleister nicht ohne Vorwarnung oder Vergewisserung eine Tür öffnen. Nur unter bestimmten Umständen öffnet ein Schlüsseldienst die Tür. Deswegen sollte der Ausweis oder ein andere Beweis vorliegen, dass wirklich in der Wohnung oder dem Haus gelebt wird. Würde der Schlüsseldienst die Tür, ohne einen nachhaltigen Beweis der Wohnhaftigkeit öffnen, ist dies gegen das Gesetz.

Sollte man keinen Ausweis oder eine andere Möglichkeit besitzt, um das Wohnrecht zu beweisen, muss der Schlüsseldienst oftmals den Heimweg antreten oder er kann sich vom Vermieter den Mieter als Besitzer bestätigen lassen. Danach geht es an die Arbeit. Je nach Schloss dauert die Arbeit um die zehn Minuten, bis das Schloss geöffnet ist. Bei schwierigen und hochwertigen Sicherheitsschlössern kann die Arbeit länger dauern, wobei ein intensiver Geräuschpegel entstehen wird.

 

Nach der Türöffnung

Monteur beim Schreiben einer Rechnung

Ist die Tür endlich offen, stellt der Dienstleister eine Rechnung aus. Diese beinhaltet, abhängig vom Anbieter, Uhrzeit und anderen Aspekten, die Anfahrtsdauer und den Weg, die Arbeitszeit, das eingesetzte Werkzeug und andere kleine Details. Aus diesen Punkten setzt sich die endgültige Rechnung zusammen, die vor Ort beglichen werden kann.

Je nach Anbieter ist es machbar, dass die Rechnung später per Überweisung getätigt wird.

Allerdings schrecken davor zahlreiche Schlüsseldienste zurück, weil die Kosten nicht beglichen wurden. Deswegen ist es sinnvoll, vor dem Anruf beim Dienstleister den Weg zur Bank anzutreten.

Seriöse Anbieter werden nicht mehr als 100 Euro verlangen. Oftmals gibt es Aufschläge für Sonn- oder Feiertage sowie späte Einsätze, diese sind aber nicht rechtlich vertreten. Trinkgeld ist nicht notwendig, wird aber vom Schlüsseldienst gerne gesehen.